Heinrich Schliemann

06.01.1822 - 26.12.1890

1822 in Neubukow geboren, verbrachte Heinrich Schliemann zwei Jahre seiner Kindheit in Kalkhorst. Er lebte hier in der Familie seines Onkels, des damaligen Pfarrers. Im Garten des Pfarrhauses ist noch heute der "Schliemann-Pavillon" erhalten.

1836 erlernte Heinrich Schliemann in Fürstenberg den Beruf eines Kaufmanns, verließ 1841 aber Fürstenberg wieder. Wenig später fasste er den Entschluss, nach Venezuela auszuwandern, was ihm nicht gelang. Er erlitt Schiffbruch und strandete vor der holländischen Küste, arbeitete in Amsterdam als Bürodiener.

Im Alter von 25 Jahren gründete Heinrich Schliemann in St. Petersburg ein eigenes Handelshaus. Es folgten Geschäftsreisen durch Europa und nach Kalifornien.

Inspiriert durch die Werke Homers begab sich Schliemann 1868 nach Griechenland und Troja. 1871 fanden erste Ausgrabungen in Troja statt. Am 30. Mai 1873 entdeckte Schliemann den Schatz des Priamos. 1876 grub er in Mykene fünf Schachtgräber aus. Die zweite Grabung in Troja führte Schliemann 1879 durch.

Heinrich Schliemann erlernte im Laufe seines Lebens etwa 20 Sprachen.

Am 26.12.1890 verstarb er in Neapel.

Beteutende Werke:

Ithaka (1869)

Mykene (1878)

Troja (1884)

Selbstbiographie (1881)

Heinrich-Schliemann-Gedenkstein in Kalkhorst